Wir über uns

HISTORIE - Enstehungeschichte des KFF

Ein Name wird Programm

Im März 1976 begann alles mit der guten Idee von 21 Obertshäuser Inhaber von Fachgeschäften der unterschiedlichsten Branchen. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Gebietsreform und dem Heranwachsen der großen Märkte im Umland wollte man durch Aktionen und die gezielte Öffentlichkeitsarbeit über die Vorteile der innerörtlichen Einkaufsmöglichkeiten informieren. Unter dem Motto ,"Gemeinsam sind wir stärker", war auch bald der einprägsame Name "KREIS FREUNDLICHER FACHGESCHÄFTE OBERTSHAUSEN" gefunde.

Von Anfang an Ideenreich . . .

die Gründungsväter und -mütter zeigten 1977 "Flagge", um den Bekanntheitsgrad des gerade gegründeten Kreises Freundlichen Fachgeschäfte zu erhöhen. 23 der Geschäftsinhaber stellten sich mit berufsspezifischen Merkmalen zu einem heute nostalgisch zu nennendem Gruppenfoto, das zu einem vielbeachteten Gewinnspiel führte. 15 der abgebildeten Geschäfte bestehen noch heute nach Generations - oder Inhaberwechsel und 6 Mitbegründer stehen heute noch persönlich im Fachgeschäft.

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Schon Ostern 1976 trat der Kreis mit Oster-Überraschungen für alle Kunden in die Öffentlichkeit. Dieser nette Brauch blieb bis heute erhalten. Mit 15 Ausstellern wurde noch im Herbst des gleichen Jahres die erste Obertshäuser Gewerbeausstellung in der ehemaligen TGO-Turnhalle (heute Vogelsbergstraße Gelände des Haus Jona) vorgestellt. Dies zu einer Zeit, als im gesamten Kreis Offenbach keine Gemeinde gleichwertiges vorzuweisen hatte. Modenschau und Weihnachtsgewinnspiel - schon mit 26 Mitgliedsfirmen -- schlossen das erfolgreiche Gründungsjahr ab und schafften neuen Elan für die kommenden Jahre.
Dank der Unterstützung des HEIMATBOTE-Verlages, wo die "Macher" immer auf offene Ohren trafen, wurde jede folgende Aktion zum Erfolg, basierend auf der flächendeckenden Beliebtheit des "Sprachrohres". Die Idee der Gewerbeschau setzte sich auch 1977 mit 10.000 Besuchern auf dem TGO-Gelände fort. Mit der Gebietsreform öffnete sich die Tür zur Gemeinde Hausen und der Kreis Freundlicher Fachgeschäfte lebte in der jungen Stadt Obertshausen das vor, was die Kommunalpolitiker am 29. September 1979 mit der Stadtwerbung verwirklichen wollten. Die beiden Ortsteile fanden schnell den Weg vom "ICH" zum "WIR", im Februar 1978 schon wurden 24 neue Mitglieder aus dem Ortsteil Hausen aufgenommen. Und im März startete eine erste große Frühjahrsschau in den repräsentativen Räumen des Bürgerhauses. Vom Erfolg beflügelt folgte im September des gleichen Jahres eine Herbstausstellung sage und schreibe mit 40 Ausstellern. Die folgenden Ausstellungen liefen unter dem neuen Namen "Obertshäuser Markt" und eröffneten den teilnehmendem Firmen zusätzlich die Möglichkeit des Verkaufs am Ausstellungswochenende. Mit 5 Märkten bis 1985 schaffte sich die Obertshausener Geschäftswelt einen bleibenden Ruf im Umkreis und konnte kontinuierlich die Besucherzahlen steigern.
Bei der abermals neuen Idee des überaus rührigen Kreises wurde 1983 aus dem Markt ein "Tag der offenen Tür", bei dem alle Mitglieder von einer Buslinie angefahren wurden, um Besuchern und Kunden die Vielfalt des Angebotes bzw. der Herstellung vorzustellen, zuletzt im April 1993. Parallel dazu gab und gibt es jede Menge vielfältiger Aktionen wie Modeschauen, Themenwochen, Knüllerpreise, Familienfeste "Just for Fun", Gewinnspiele und Kundenaussagen zum Thema: Leben und Einkaufen in Obertshausen.

Auch der Obertshäuser Weihnachtsmarkt, mittlerweile eine nicht mehr wegzudenkende Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit, ist eine "Erfindung" des Kreis Freundlicher Fachgeschäfte. Seit Dezember 1981 vor der Volksbank in Obertshausen, dann abwechselnd in den Stadtteilen, ging der Weihnachtsmarkt 1989 in städtische Regie über, weil er aus allen Nähten platzend die Kapazität des Kreises zu sprengen drohte.

Apropos "Weihnachten", das beliebteste aller Markenzeichen des Kreises ist das "Weihnachtsgewinnspiel", bei dem es bis 1983 alljährlich 200 Gänse zu gewinnen Gab. Noch heute, nach dem es mehrfach verändert wurde, vom Puzzle bis zum Glücksmärkchen- Sammeln, und es nur noch Reise-, Geld- und Sachpreise gibt, fragen die Kunden allweihnachtlich nach den "Gänsen". Es zeigt abermals die Verbundenheit der Kunden mit ihrer örtlichen Einkaufswelt.

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Auch eine ganz praktische Neuerung ist auf den Kreis Freundlicher Fachgeschäfte zurückzuführen, praktisch für Leute, die um ,,Geschenke in letzter Minute" verlegen sind. Es ist der Einkaufsgutschein, der in allen Mitgliedsgeschäften Gültigkeit hat, und der sich seit seiner Einführung im April 1981 steigender Beliebtheit erfreut. Der Gutschein wurde 1996 anläßlich des 20jährigen Bestehens des Kreises dem vollkommen erneuerten Erscheinungsbild der Werbegemeinschaft angepaßt und präsentiert sich heute in ansprechender Form.

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